Schädlingsprävention und Schädlingsbekämpfung

Unser Kursangebot

Wir bieten Ihnen und Ihren Mitarbeitern ein breites Spektrum an Seminaren und Lehrgängen zum Thema Schädlingsprävention und Schädlingsbekämpfung an. 

Unsere Seminare im Detail

Sachkunde "Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz"

Seminarbeschreibung

Der Kurs ist gesetzlich verpflichtend für Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten (Tierschutzgesetz §4). In dem Kurs geht in der Hauptsache um die ethischen Belange in Bezug auf die Tötung von Wirbeltieren. Ab dem 01.07.2014 wird behördlich der Besuch eines Aufbaukurses für den Einsatz von Antikoagulantien der 2. Generation gefordert. 

Besonderheiten

Der Kurs kann innerhalb des IPMpro-Weiterbildungssystems (Ausbildungspyramide Schädlingsbekämpfung) angerechnet werden.

Seminarinhalte

Gesetzlich vorgeschriebene Schulung für Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten wollen.
Erwerb des Sachkundenachweises zum Töten von Wirbeltieren nach §4 Abs. 1 Tierschutzgesetz.

Prüfung

Schriftliche Prüfung (teilw. Multiple-Choice) > Dauer: 30 min.

Bei Nichtbestehen muss der Kurs wiederholt werden.

Teilnehmer

12 - 25 Teilnehmer
Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten, Hausmeister, Kanalarbeiter, Gebäudereiniger, Hygiene-Fachkräfte (sofern es zu deren Aufgaben gehören wird), etc.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis.

Dauer

1 Tag

Abschluss

Behördlich anerkanntes Zertifikat „Sachkunde: „Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“.

 

Sachkunde Anwendung von Antikoagulantien - Aufbaukurs

Seminarbeschreibung

Der Kurs erfüllt die Anforderungen, um gemäß Gefahrstoffrecht eingestufte Antikoagulantien zur Bekämpfung von Nagern einzusetzen (Gefahrstoffverordnung). Weiterhin ist der Kurs gesetzlich verpflichtend für Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten (Tierschutzgesetz). 

Der Kurs kann innerhalb des IPMpro-Weiterbildungssystems für das Modul 1 (Grundlagen der Schädlingsprävention und Vogelabwehr) angerechnet werden.

Besonderheiten

Der Kurs kann nur in Verbindung mit einer Sachkunde gem. §4 Tierschutzgesetz belegt werden. Bei nicht bestandener Prüfung muss der gesamte Kurs wiederholt werden.

Seminarinhalte

Gesetzlich vorgeschriebene Schulung für Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten wollen (incl. der gesetzlichen Risikominimierungsmaßnahmen).

Prüfung

Schriftliche Abschlussprüfung

Schriftliche Prüfung (teilw. Multiple-Choice). > Dauer > 60min. (für diese Prüfung muss eine Berufserfahrung von 3 Monaten nachgewiesen werden)

Teilnehmer

12 - 25 Teilnehmer
Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten, Hausmeister, Kanalarbeiter, Gebäudereiniger, Hygiene-Fachkräfte (sofern es zu deren Aufgaben gehören wird), etc.

Voraussetzungen

Vorhandene Sachkunde gem. §4 Tierschutzgesetz. 

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis.

Dauer

2 Tage

Abschluss

Behördlich anerkanntes Zertifikat „Sachkunde: „Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“, Zertifikat „Risikominimierungsmaßnahmen“

Sachkunde "Töten von Wirbeltieren" und "Anwendung von Antikoagulantien" - Kombikurs

Seminarbeschreibung

Gesetzlich vorgeschriebene Schulung für Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten wollen (incl. der gesetzlichen Risikominimierungsmaßnahmen).
Der Kurs erfüllt die Anforderungen, um gemäß Gefahrstoffrecht eingestufte Antikoagulantien zur Bekämpfung von Nagern einzusetzen (Gefahrstoffverordnung). Weiterhin ist der Kurs gesetzlich verpflichtend für Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten (Tierschutzgesetz). Der Kurs kann innerhalb des IPMpro-Weiterbildungssystems für das Modul 1 (Grundlagen der Schädlingsprävention und Vogelabwehr) angerechnet werden. Bereits vorhandene und anerkannte Sachkundebescheinigungen gem. §4 Tierschutzgesetz können anerkannt werden.

Besonderheiten

Seminarinhalte

Tag 1
Modul 1: Besonderheiten der Wirbeltiere
Herausarbeitung der Besonderheiten der Wirbeltiere insbesondere auch was die sensorische und neurologischen Systeme und Leistungen betrifft. Die Teilnehmer lernen, warum es auch im Rahmen des Tierschutzgesetzes Sinn macht zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen zu unterscheiden.
Modul 2: Schmerz bei Tieren
Den Teilnehmern soll vermittelt werden, was Schmerzen sind, wie sie entstehen und wie die zentralnervöse Verarbeitung abläuft. Außerdem wird auf die Konsequenzen für ein tierschutzgerechtes Töten eingegangen.
Modul 3: Biologie und Verhalten von ausgewählten Schädlingen
Hier werden die Biologie und das Verhalten von Ratten, Mäusen, Tauben, Wühlmaus und Maulwurf vorgestellt.
Modul 4: Methoden des Tötens von Tieren
In diesem Modul werden den Teilnehmern ausführlich die verschiedenen Tötungsmethoden vorgestellt, wobei auf die Anwendung für die verschiedenen Tiergruppen eingegangen wird. Besondere Bedeutung hat hier der Einsatz von Blutgerinnungshemmern als die am häufigsten verwendete Methode zum Töten von Wirbeltieren
Modul 5: Relevante Gesetze
Der Teilnehmer soll einen groben Überblick über sonstige relevante Gesetze erhalten. Auf die meisten Gesetze wurde bereits ausführlich in der Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer eingegangen. Umsetzung von Risikominimierungsmaßnahmen.
Modul 6: Überprüfung der Lerninhalte
Die erfolgreiche Vermittlung der Lerninhalte wird anhand eines Tests überprüft. Die Überprüfung findet unter Anwesenheit eines Amtsveterinärs statt und ist bundesweit anerkannt.
Tag 2 + 3 „Gefahrstoffrechtlicher Teil“
Modul 7: Einführung in die Schädlingsbekämpfung und relevante Gesetze
Die Schädlingsbekämpfung berührt viele gesetzliche Vorgaben und Verordnungen. Hier wird ein kleiner Überblick über die für die geltenden Vorschriften geschaffen und Umsetzungshilfen besprochen.
Modul 7: Vertiefung – Verhalten und Biologie von Nagern
In diesem Teil werden die Biologie von Nagern und deren Verhalten vertieft. Die Grundlage sind die im Sachkundekurs zum Töten von Wirbeltieren vermittelten Inhalte.
Modul 8: Bekämpfung von Ratten und Mäusen
Hier werden die im Sachkundekurs vorgestellten Methoden präzisiert und das Vorgehen bei Befall vorgestellt. Hauptsächlich geht es hier um die fachliche Anwendung von Nagerbekämpfungsmitteln, die integrierte Schädlingsbekämpfung und das Resistenzmanagement, sowie um den sicheren Umgang mit Boiziden.
Modul 9: Wirkungsweise von Antikoagulantien
Der Teilnehmer soll einen Überblick über die Wirkungsweise, die Gefahren und Risiken beim Einsatz von Antikoagulantien bekommen, in Zusammenhang mit den Techniken zur Risikominimierung (Primär- und Sekundärvergiftung, Umweltschutz). Außerdem werden Anwendungstechniken und Vorgehensweisen incl. der Dokumentation der Maßnahmen vorgestellt, sowie der Gefahrenanalyse und Risikobewertung.
Modul 10: Bekämpfung von Ratten in der Kanalisation
Besonderheiten bei Bekämpfungsmaßnahmen in der Kanalisation, incl. Planung, Ablauf und Dokumentation.
Modul 11: Bearbeiten von Fallbeispielen
Hier soll anhand von Fallbeispielen die erlernten Praktiken vertieft werden.
Modul 12: Schriftliche Abschlussprüfung
Der schriftliche Test besteht aus ca. 50 Fragen (teilweise Multiple-Choice). Die Bearbeitungszeit für den schriftlichen Test beträgt 90 Minuten.

Prüfung

Schriftliche Abschlussprüfung.
Für §4 Tierschutzgesetz: Schriftliche Prüfung (teilw. Multiple-Choice) > Dauer: 30 min.
Für Gefahrstoffverordnung: Schriftliche Prüfung (teilw. Multiple-Choice). > Dauer > 90 min. (für diese Prüfung müssen die geforderten Praxisberichte (4 Stück), sowie eine Berufserfahrung von 3 Monaten nachgewiesen werden).

Teilnehmer

12 - 25 Teilnehmer
Mitarbeiter, die berufsmäßig oder gewerblich Wirbeltiere töten, Hausmeister, Kanalarbeiter, Gebäudereiniger, Hygiene-Fachkräfte (sofern es zu deren Aufgaben gehören wird), etc.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis.

Dauer

3 Tage

Abschluss

Behördlich anerkanntes Zertifikat „Sachkunde: „Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“, Zertifikat „Risikominimierungsmaßnahmen“.

Vogelabwehr

Seminarbeschreibung

Im theoretischen Teil werden zunächst die Biologie und das Verhalten der „Problem-Vögel“ besprochen und die zur Verfügung stehenden Methoden vorgestellt. Großer Wert wird dabei auf den praktischen Teil gelegt, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben mit den unterschiedlichsten Materialien und Methoden Erfahrungen zu sammeln. Die Teilnehmer dürfen die im Rahmen des praktischen Teils durchgeführten Arbeiten als Muster mitnehmen. 

Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die Vermittlung der gesetzlichen Grundlagen der Vogelabwehr und deren Handhabung in verschiedenen Bundesländern. Des Weiteren wird auf die speziellen Anforderungen im Arbeitsschutz eingegangen.

In dem Kurs wird ein großer Anteil an praktischen Übungen durchgeführt.

Besonderheiten

Der Kurs kann innerhalb des IPMpro-Weiterbildungssystems (Ausbildungspyramide Schädlingsbekämpfung) angerechnet werden.

Seminarinhalte

Tag 1 Grundlagen und praktischer Teil
Modul 1: Gründe für die Vogelabwehr.
Modul 2: Schäden und Gefahren durch Vögel
Modul 3: Identifikation der Vögel; Aussehen, Biologie und Verhalten
Modul 4: Verfügbare Produkte und Techniken
Modul 5: Vergrämung
Modul 6: Mechanische Verfahren
Modul 7: Konstruktion und Architektur von Gebäuden
Modul 8: Die gesetzlichen Vorgaben der Vogelabwehr
Modul 9: Praktischer Teil (1)

Tag 2 Kosten-Nutzen-Analyse, praktischer Teil / Fortsetzung
Modul 9: Praktischer Teil (2)
Modul 10: Arbeitssicherheit
Modul 11: Fehlervermeidung
Modul 12: Gefahren durch das Arbeiten in der Höhe
Modul 13: Kosten-Nutzen-Analyse

Prüfung

Schriftliche Überprüfung der vermittelten Lehrgangsinhalte / Dauer 20 min.
ggf. mündliche Nachprüfung

Teilnehmer

12 - 20 Teilnehmer
Schädlingsbekämpfer, Gebäudereiniger, Dachdecker, Architekten, Einkäufer von entsprechenden Dienstleistungen

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis

Dauer

2 Tage

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Grundlagen der Schädlingsprävention und Vogelabwehr

Seminarbeschreibung

Monitoring ist ein integraler Bestandteil der Schädlingsbekämpfung und unverzichtbar in der betrieblichen Hygiene. In lebensmittelverarbeitenden Betrieben ist das Monitoring sogar vorgeschrieben. Anhand von durchdachten Systemen lässt sich ein aufbauender Befall schnell erkennen und es kann rechtzeitig darauf reagiert werden. Das spart Kosten für aufwendige Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen und auch Reparaturkosten, die durch einen Schädlingsbefall an Maschinen und Gebäuden entstehen können. Dieser Kurs ist in Deutschland einzigartig.

Der Kurs ist modular aufgebaut. Abschnitt 1 „Sachkunde Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“ und Abschnitt 2 „Vogelabwehrkurs“ können auch als separate Kurse gebucht werden. Zudem ist dieser Kurs Vorsetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs "Sachkunde gem. TRGS 523".

Besonderheiten

Der Kurs ist modular aufgebaut. Abschnitt 1 „Sachkunde Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“ und Abschnitt 2 „Vogelabwehrkurs“ können auch als separate Kurse gebucht werden. Zudem ist dieser Kurs Vorsetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs "Sachkunde gem. TRGS 523".

Bei nicht bestandener Prüfung muss der gesamte Kurs wiederholt werden.

Seminarinhalte

Teil 1: Sachkunde „Töten von Wirbeltieren gem.§4 Tierschutzgesetz“
siehe gesonderte Beschreibung des Kurses
Dauer: 1 Tag (8 Stunden)

Teil 2: Vogelabwehrkurs siehe gesonderte Beschreibung des Kurses Dauer 2 Tage (16 Stunden)

Teil 3: Theoretischer Teil Einführung in die Schädlingsbekämpfung, Biologie und Verhalten der wichtigsten Schädlinge, Befallsermittlung. Installation von Überwachungsmaßnahmen (Monitoring), Vorgehensweise bei Schädlingsbefall. Einfache Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen ohne den Einsatz von Gefahrstoffen selbst durchführen und dokumentieren.

Prüfung

Schriftlich-mündliche Prüfung / Dauer: 2 Stunden.

Teilnehmer

15 - 20 Teilnehmer
Schädlingsbekämpfer, Gebäudereiniger, Einkäufer von etnsprechenden Dienstleistungen, Mitarbeiter aus der Lebensmittelindustrie und aus dem Lebensmittelhandwerk.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis.

Dauer

8 Tage + 1 Tag Prüfung

Abschluss

Zertifikat „Grundlagen der Schädlingsprävention und Vogelabwehr“.

Sachkunde TRGS 523 - Gesundheits- und Vorratsschutz - Aufbaukurs

Seminarbeschreibung

Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel wird durch die Gefahrstoffverordnung geregelt. Wer bestimmte Produkte einsetzen möchte, muss sachkundig sein. Die Sachkunde ist notwendig, wenn im Rahmen von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen z. B. gemäß Gefahrstoffverordnung eingestufte Produkte eingesetzt werden sollen. In diesem Kurs werden die einzelnen Abschnitte praxisnah gelehrt und schließt mit einer umfassenden Prüfung ab. 

Der Kurs baut auf die Kurse „Sachkunde Töten von Wirbeltieren gem. §4 Tierschutzgesetz“, Kurs „Vogelabwehr“ und „Grundlagen der Schädlingsprävention“ auf. Alle Kurse können einzeln besucht werden.

Besonderheiten

Die Prüfung erstreckt sich auf die Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf die in den Seminaren vermittelten Lehrstoffe.
Bei nicht bestandener Prüfung kann die Prüfung am nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Beim erneuten Nichtbestehen muss der gesamte Kurs wiederholt werden.

Seminarinhalte

Der Kurs ist in 13 Abschnitte (120 Stunden) aufgeteilt.
1. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
2. Umweltschutz,
3. Rechtsvorschriften und Normen,
4. Kommunikation und Information,
5. Planen von Arbeitsabläufen,
6. Bedienen und Warten von Betriebsmitteln,
7. Umgang mit und Anwendung von Gefahrstoffen,
8. Umgang mit und Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln,
9. Sichern des Arbeitsbereiches,
10. Feststellen von Schädlingsbefall im Gesundheits- und Vorratsschutz sowie besonderer Materialschutz,
11. Planen und Durchführen von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im Gesundheits- und Vorratsschutz, sowie besonderer Materialschutz,
12. Kundenberatung, 
13. Qualitätssichernde Maßnahmen.

Prüfung

Abschlussprüfung „Sachkunde gem. TRGS 523 – Gesundheits- und Vorratsschutz“.
Schriftlich-mündliche Prüfung / Dauer: 5 Stunden.

Teilnehmer

12 - 20 Teilnehmer
Schädlingsbekämpfer, Gebäudereiniger, Einkäufer von etnsprechenden Dienstleistungen

Voraussetzungen

Erfolgreiche Teilnahme am Kurs „Grundlagen der Schädlingsprävention und Vogelabwehr“ (u. a. beinhaltet Sachkunde zum tierschutzgerechten Töten von Wirbeltieren) (64-stündiger Kurs).
Regelmäßige Teilnahme an dem Aufbaukurs „Sachkundiger gem. TRGS 523“.
Schriftlich geführte Arbeitsnachweise (Berichtsheft).
Wesentlicher Bestandteil der Abschlussprüfung ist, dass der Prüfling in der praktischen Prüfung die Arbeitsabläufe gesetzeskonform und wirtschaftlich planen, durchführen und dokumentieren soll.
Abschluss einer allgemeinbildenden Schule, gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Fremdwortverständnis.

Dauer

15 Tage + 1 Prüfungstag

Abschluss

Sachkunde-Zertifikat „Sachkunde gem. TRGS 523 – Gesundheits- und Vorratsschutz“.

Grundlagen der Schädlingsprävention für Bürokräfte

Seminarbeschreibung

Die Annahme von Kundenanfragen mittels Telefon ist oft der erste Schritt zur Auftragserteilung. Daher ist es entscheidend, dass Bürofachkräfte in Schädlingsbekämpfungsfirmen grundlegende Kenntnisse von Schadbildern, Schädlingen und Bekämpfungsmethoden haben. Dies unterstützt sie sowohl bei der Auftragsannahme, als auch bei der professionellen Beratung und dem Umgang mit Reklamationen. Die Auftragsweiterleitung wird präziser und mögliche Fehlerquellen werden vermieden. Praxisnaher Kurs. Die Fachkenntnisse von Büromitarbeitern sind auch Bestandteil der Zertifizierung gem. EN 16636.

Seminarinhalte

-  Einführung in die Schädlingsbekämpfung.
-  Verhalten und Biologie der wichtigsten Schädlinge.
-  Schadbilder der wichtigsten Schädling.
-  Professionelle Beratung am Telefon.
-  Auftragsannahme und –weiterleitung.
-  Fehlerquellen erkennen und vermeiden.
-  Der Umgang mit Reklamationen und Beschwerden.

Prüfung

keine

Teilnehmer

8 - 15 Teilnehmer

Bürofachkräfte, Sachbearbeiter, Vertriebsmitarbeiter in Schädlingsbekämpfungsunternehmen.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Abschluss einer allgemeinbildenden Schule Fremdwortverständnis.

Dauer

1 Tag

Abschluss

Teilnahmebescheinigung.

Erkennen von Gefahrtieren und Umgang mit ihnen

Seminarbeschreibung

Durch den steigenden Export aus vielen Regionen der Welt und natürlich auch den Klimawandel lässt die Gefahr von Einschleppung von Gefahrtieren steigen. Auch im Privathaushalt werden oftmals Tiere mit einem Gefährdungspotential gehalten. Was aber nun tun, wenn ein vermeintliches Gefahrtier in der angelieferten Ware auftaucht? Ist es wirklich ein Gefahrtier? Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Erkennung und auch den Umgang mit Gefahrtieren, sowie das weitere Verfahren nach dem Auffinden und die Unterbringung bei geeigneten Stellen.

Besonderheiten

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem GTSZ veranstaltet.

Seminarinhalte

1. Einführung in das Thema „Gefahrtiere“.
2. Giftwirkung und Antiseren.
3. Erkennen und Gefahreinschätzung von Wirbellosen.
4. Gefahrbeseitigung (Fang / Transport).
5. Erkennen und Gefahreinschätzung von Schlagen.
6. Sichern von Schlangen in Theorie und Praxis.
7. Transport und Unterbringung von Gefahrtieren.

Prüfung

keine

Teilnehmer

10 - 15 Teilnehmer

Schädlingsbekämpfer, Gebäudereiniger, Industrie, Handel.

Voraussetzungen

Abschluss einer allgemeinbildenden Schule, gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, Fremdwortverständnis.

Dauer

1 Tag

Abschluss

Teilnahmebescheinigung.

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